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10. November 2004:

Microsoft will selber suchen

Unbestätigten Presseberichten zufolge wird Softwarekonzern Microsoft am morgigen Donnerstag seine lang erwartete neue Suchmaschine in einer Beta-Version der Öffentlichkeit präsentieren. Die Suchmaschine wird in die MSN-Gruppe des Konzerns integriert und soll den MSN-Werbeumsatz laut Microsoft-Konzernchef Steve Ballmer in den nächsten fünf Jahren verdoppeln. Man wolle Suchmaschinenprimus Google einholen und überholen, gab Ballmer das Angriffsziel vor.

„Wir werden aufholen und überholen!“
Nach gut achtzehnmonatiger Entwicklungszeit ist es nun offenbar so weit: Wie das US-amerikanische Wall Street Journal von „gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen“ erfahren haben will, wird Microsoft am 11. November offiziell den Kampf gegen Google, die Nummer eins der Suchmaschinen, aufnehmen und seine eigene Suchmaschine online stellen. Auf der jährlichen Hauptversammlung des Konzerns erklärte Microsoft-Chef Steve Ballmer gewohnt vollmundig: „Wir werden aufholen, und wir werden überholen.“ Ballmer selbst soll den Einstieg in den Suchmaschinenmarkt angeordnet und es als Fehler bezeichnet haben, den Markt bisher kampflos anderen überlassen zu haben. Eine offizielle Bestätigung des Starttermins für die neue MSN-Suchmaschine steht allerdings noch aus.

Look & feel der neuen Suchmaschine
Die Beta-Version der neuen MSN-Suchmaschine wird auf der so genannten Sandkasten-Version der Suchmaschine aufsetzen, die über die MSN Sandbox Site bereits seit Juni dieses Jahres in Augenschein genommen werden konnte. Erst im letzten Monat veröffentlichte Microsoft eine zweite Sandkastenversion seiner Suchmaschine, die in der Lage sein soll, ungefähr eine Milliarden Webdokumente zu durchforsten. Das entspricht gerade einmal einem Viertel der Webdokumente, die Hauptkonkurrent Google derzeit in seinem Webindex durchsuchen kann. Die Sandbox-Site gibt auch einen Vorgeschmack davon, wie das Look & Feel der neuen MSN-Suchmaschine vermutlich aussehen wird. Ähnlich wie Google wird auch Microsoft aller Voraussicht nach auf jeden überflüssigen Schnickschnack verzichten und eine karge, aufs Wesentliche konzentrierte Suchseite präsentieren.

Yahoo zeigt sich nicht überrascht
Bis die neue Suchtechnologie vollständig ausgereift und die Betatests abgeschlossen sind, wird die neue Suchmaschine parallel zur bereits existierenden MSN-Suchseite betrieben werden. Die MSN-Suche bezieht ihre Suchergebnisse und kontextbezogenen Werbeschaltungen derzeit von Yahoo. Die Werbeanzeigen werde Microsoft auch weiterhin von Yahoo bekommen, erklärte eine Yahoo-Sprecherin. Man schätze Microsoft als Geschäftspartner, fuhr die Sprecherin fort. Die Veröffentlichung einer Microsoft-Suchmaschine mit eigener Suchtechnologie komme keineswegs überraschend. Man habe solche Pläne längst in die eigenen Geschäftsstrategien eingebaut.

Kein Kommentar von Google
Marktführer Google hält sich mit Kommentaren zu den Redmonder Plänen momentan noch zurück. Doch wissen die Google-Chefs sehr wohl, dass mit Microsoft nicht zu spaßen ist. Möglicherweise schwebt ihnen auch der Niedergang der Firma Netscape als warnendes Beispiel vor Augen. Microsoft hatte es Mitte der 1990er Jahre geschafft, dem damals marktführenden Netscape-Browser schrittweise Marktanteile abzujagen und ihn am Ende zu einem Nischenbrowser zu degradieren.

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