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29. Oktober 2007:

Akustischer Werbemüll

Spam plus MP3 – mit dieser ungewöhnlichen Kombination machten erstmalig Mitte Oktober dieses Jahres sogenannte Aktienspammer auf eine neue Spammethode aufmerksam. Sie schickten ihre akustische Werbung für sogenannte Penny-Stock-Aktien massenweise durchs Netz. Das sei nur ein Versuchsballon gewesen, meint ein deutscher Sicherheitsexperte und prophezeit weitere Spam-MP3-Massenmailkampagnen. Während die deutsche Börsenaufsicht das Problem Aktienspam noch immer ignoriert, hat die US-Finanzmarktaufsicht SEC längst reagiert. Von Spammern beworbene Firmen wurden vom Aktienhandel ausgeschlossen.

Kurz vor einer Epidemie?
„Wir stehen kurz vor einer Epidemie“, meint René Wienholtz vom deutschen Internetdienstleister Strato. Die Mitte Oktober massenhaft verschickten Spammails seien erst der Anfang einer viel größeren Mailkampagne gewesen. Spammer würden ihre Mails künftig massenhaft mit MP3-Dateien aufwerten, um ihren Aktienspam unter die Leute zu bringen. Bei den bisher aufgetauchten MP3-Dateien im Mailanhang wirbt eine verzerrte, schlecht zu verstehende Stimme für den Kauf von Penny-Stock-Aktien. Die 150 kB großen Dateien wurden mit einer Bitrate von 16 kbit/s aufgezeichnet.

Bald Spam mit Videos?
Aktienspammer wollen mit ihren Spammails den Kurs von Wertpapieren, die sie zum Kauf empfehlen, in die Höhe treiben. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass es ihnen tatsächlich gelingt, Mailempfänger zum Aktienkauf zu überreden. Ob die Aktienwerbung via MP3-Dateien erfolgreich ist, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Untersuchungen über die Auswirkungen dieser Art von Aktienspam existieren noch nicht. Wienholtz’ Prognosen dürften deshalb noch einer realen Datenbasis entbehren. Fest steht lediglich, dass Aktienspammer bei der Wahl ihrer Methoden äußerst experimentierfreudig zu Werke gehen. Wienholtz erwartet, dass in den nächsten drei bis sechs Monaten die erste Spammailwelle mit Videodateien durchs Netz schwappen werde.

US-Finanzmarktaufsicht greift durch
Während die deutsche Börsenaufsicht bisher keine Reaktionen auf den auch in deutscher Sprache verschickten Aktienspam gezeigt hat, will die US-Finanzmarktaufsicht SEC offenbar hart gegen Aktienspam vorgehen. Kürzlich nahm sie die von Spammern beworbenen Wertpapiere von 35 Firmen aus dem Handel. Die Handelssperre galt zunächst für zehn Geschäftstage.

Klare Botschaften
„Wenn Spam unsere Mailboxen verstopft, dann ist das nur ärgerlich“, erklärte SEC-Chef Christopher Cox. „Wenn er aber dazu verwendet wird, Investoren zu betrügen, ist er illegal und destruktiv.“ Die SEC schickt den Spammern mit der Handelssperre eine klare Botschaft: „Die SEC wird Sie zur Verantwortung ziehen.“ Ähnlich klare Botschaften gibt es in Deutschland derzeit nicht.

Erst informieren – dann (nicht) kaufen
Die SEC empfiehlt Händlern und Anlegern, den Kaufempfehlungen von Spammails in keinem Fall zu trauen. Wenn man sich dennoch darauf einlassen wolle, dann solle man zuvor wenigstens genauere Informationen über die beworbenen Wertpapiere einholen. Diese Informationen würden dann in aller Regel ausreichen, um diese Angebote und Kaufempfehlungen als das zu entlarven, was sie in der Tat auch sind: unseriös.

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